Zum Inhalt springen

Schach und Religion

Ausstellungskatalog zur vierten Ausstellung der Stiftung

Umschlag des Katalogs „Schach und Religion“
Umfang
144 Seiten, gebunden
Preis
29,– €
Zur Ausstellung
3. – 18. August 2019

Klappentext

Diese vierte Ausstellung der Schach- und Kulturstiftung G.H.S. befasst sich mit den ambivalenten Verbindungen von Schach und Religion. Da acht Jahrhunderte lang die Augustiner, Benediktiner, Jesuiten und Malteser im Kloster Ebersberg wirkten, bot sich die Stadt Ebersberg für das gewählte Thema in besonderer Weise an. Ein Anknüpfungspunkt ist der Jesuit und bedeutende deutsche Dichter Jacob Bälde, der viele Sommer am Kloster Ebersberg verbracht und 1643 eine berühmte Schachode veröffentlicht hat. Im historischen Sitzungssaal des Rathauses, der ehemaligen Klostertaverne, werden wertvolle Schachfiguren gezeigt, die thematisch die Figur des Bischofs im Fokus haben, in Deutschland als Läufer bekannt. Bischöfe und Geistliche beim Schachspiel sieht man zudem auf Gemälden und Grafiken, die vor allem aus der Sammlung des Instituts für Spielforschung der Universität Mozarteum in Salzburg stammen. Als ein Beispiel für strikte Gegner des Schachspiels dient der Bußprediger Johann Capistrano, der 1452 in Nürnberg Schachfiguren verbrennen ließ. Weitere ausgewählte Aspekte unterstreichen, dass das Verhältnis zwischen Schach und Religion vielen Wandlungen unterworfen und nie eindeutig festgelegt war. Dies wird auch deutlich in den Textbeiträgen dieses Ausstellungskatalogs. Der Spielforscher Dr. Rainer Buland vom Institut für Spielforschung entwickelt auf fünf wesentlichen Ebenen eine einführende Grundlage. Herbert Bastian gibt einen präzisen historischen Überblick über Schach und Religion in der gesamten Schachgeschichte. Einen regionalen Bezug bietet Georg Schweiger mit Informationen zum Adelsgeschlecht der Falkensteiner, die wertvolle Schachspiele besaßen. Ein Sonderthema ist Teresa von Avila als Patronin der Schachspieler. Bildhafte Details wie eine Schachskulptur am Naumburger Dom oder eine Schachszene mit Martin Luther werden von Konrad Reiß behandelt. Die Kunsthistorikerin Dr. Natascha Niemeyer-Wasserer befasst sich mit einem in der Fachwelt wenig bekannten Schachbild von Nicolö di Pietro. Von großer Bedeutung, nicht nur für die Bälde-Forschung, ist der Beitrag des Altphilologen Prof. Wilfried Stroh zu Baldes Schachgedicht.

Die Kapitel

  • Kapitelkopf Bastian
  • Kapitelkopf Buland
  • Kapitelkopf Niemeyer-Wasserer
  • Kapitelkopf Reiss Luther
  • Kapitelkopf Reiss Naumburger
  • Kapitelkopf Schweiger Falkensteiner
  • Kapitelkopf Schweiger Teresa
  • Kapitelkopf Stroh Balde

Leseprobe

29 Aufnahmen

  • Seite 1
    Seite 1
  • Seite 2
    Seite 2
  • Seite 3
    Seite 3
  • Seite 4
    Seite 4
  • Seite 5
    Seite 5
  • Seite 6
    Seite 6
  • Seite 7
    Seite 7
  • Seite 8
    Seite 8
  • Seite 9
    Seite 9
  • Seite 10
    Seite 10
  • Seite 11
    Seite 11
  • Seite 12
    Seite 12
  • Seite 13
    Seite 13
  • Seite 14
    Seite 14
  • Seite 15
    Seite 15
  • Seite 16
    Seite 16
  • Seite 17
    Seite 17
  • Seite 18
    Seite 18
  • Seite 19
    Seite 19
  • Seite 20
    Seite 20
  • Seite 21
    Seite 21
  • Seite 22
    Seite 22
  • Seite 23
    Seite 23
  • Seite 24
    Seite 24
  • Seite 25
    Seite 25
  • Seite 26
    Seite 26
  • Seite 27
    Seite 27
  • Seite 28
    Seite 28
  • Seite 29
    Seite 29